Aktuelle Informationen

Im Suhler Flüchtlingsheim auf dem Friedberg hat sich viel verändert. Die Bewohner sind für ihr Asylverfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Suhl. Einige haben ihre Bescheide schon bekommen. Wenn sie anerkannt werden, können sie sich sofort irgendwo in Deutschland eine Wohnung suchen. Das ist momentan eine besondere Herausforderung. Denn die Kehrseite ist, dass die anerkannten Flüchtlinge nicht mehr vom Land finanziert werden. Sie müssen sich eine Wohnung nehmen und sich arbeitslos melden, um überhaupt Leistungen zu bekommen.
Eine Wohnungsbesichtigung, die Meldung bei der Arbeitsagentur und ähnliche Wege sind aber ohne Unterstützung fast nicht zu bewältigen. Das Flüchtlingsheim könnte seine Kontakte spielen lassen und Menschen suchen, die übersetzen können. Es werden dazu Ehrenamtliche gesucht, die solche anerkannten Flüchtlinge zu den Ämtern begleiten. Dazu ist die normale deutsche Ämtererfahrung ausreichend. Alles, was man dazu wissen muss, gibt es schon aufgeschrieben und kann gern erklärt werden.

Können Sie sich vorstellen, Flüchtlingen zu helfen, in Suhl ansässig zu werden? Dann rufen Sie bitte an unter 036841-599927.

Die Teestube im Flüchtlingsheim ist nach wie vor gut besucht. Obwohl die Bewohner viel schneller wechseln, ist sie meistens voll. Offenbar geben sich die Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung untereinander weiter, dass es in Suhl besondere Angebote gibt. Wer in der Teestube einmal in der Woche mithelfen möchte, ist herzlich willkommen! Die Teestube öffnet dienstags und freitags von 15:00-17:00 Uhr für Familien, donnerstags von 15:00-17:00 Uhr für Frauen und freitags von 19:00-21:00 Uhr für Männer.

Einweihung neue Räumlichkeiten am 18.3.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf dem Friedberg tut sich was! Zwar wird sich die Funktion der Flüchtlingseinrichtung verändern, da sie nicht mehr der Erstaufnahme von Flüchtlingen dient, sondern die zentrale Stelle für die Durchführung von Asylverfahren in Thüringen wird. Viele Abläufe werden sich beschleunigen, die Aufenthaltszeit der Menschen in der Einrichtung wird sich verkürzen. Dennoch ist es der Einrichtung wie auch den vielen ehrenamtlichen Unterstützern ein wichtiges Anliegen, Gelegenheiten und Orte zum Ankommen und Begegnen zu schaffen. So laden seit September 2015 Ehrenamtliche in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises im Flüchtlingsheim auf dem Friedberg zur Teestube ein. Anfangs zweimal, mittlerweile viermal in der Woche können Flüchtlinge dort sitzen, Tee trinken, ins Gespräch kommen oder ein Spiel spielen. Parallel wurde fast immer ein Kinderspielzimmer geöffnet und betreut. Der Ansturm war oft sehr groß, die vorhandenen Örtlichkeiten waren dem nicht mehr gewachsen. Mittlerweile ist es gelungen, größere und schönere Räume für die Begegnung einzurichten: Es gibt eine große, zweiräumige Teestube, eine separate Teeküche, ein Kinderspielzimmer und die berechtigte Hoffnung auf eine zukünftige Bibliothek. Möglich gemacht haben das auch großzügige Spenden und aktive Unterstützung bei den Renovierungsarbeiten. Wir möchten nicht einfach weiterarbeiten, sondern uns mit Ihnen gemeinsam über diesen Erfolg freuen! Wir möchten Ihnen für Ihren Beitrag danken und laden Sie und alle, die an der Renovierung und Einrichtung oder an der ehrenamtlichen Arbeit selbst beteiligt sind, sowie die Vertreter der Medien sehr herzlich zur Einweihung der neuen Räume ein am Freitag, 18.3.2016, 10:00 Uhr, im Haus 23, 3. OG rechts.
Für ein zweites Frühstück wird gesorgt sein.
Wir freuen uns, wenn Sie sich zurückmelden unter teestube@suhlhilft.de.

Herzliche Grüße,
Kai Philipps, Leiter der Aufnahmeeinrichtung
Pfarrer Hauke Meinhold, Kirchengemeinde Suhl

Aufruf: Sammlung für die Flüchtlingsunterkunft in Suhl

Sammlung für die Flüchtlingsunterkunft in Suhl

am 27.01.2016 zwischen 17.00 Uhr und 19.30 Uhr

im Kath. Gemeindehaus, Windmühlenweg 4, Suhl

Seit einiger Zeit wird in der Flüchtlingsunterkunft auf dem Friedberg eine Nähstube betrieben. Dort können die Frauen Reparaturen an ihrer Kleidung durchführen oder Dinge für den täglichen Gebrauch nähen, wie Beutel und Taschen, Kinderspielzeug und Kissen.

Geplant ist, dass dort auch für die Einrichtung Kissen, Decken und Gardinen genäht werden.

Dafür sucht die Nähstube:

Stoffe, Stoffreste, gut erhaltene Gardinen, Wolle,                          

Garne, Näh- und Stecknadeln, Strick- und Häkelnadeln, Knöpfe, Borden und Spitzen, Jeansflicken, um Hosen zu reparieren, Flies zum Aufbügeln, Einfassbänder, Reißverschlüsse, Knöpfe, Scheren und anderes Nähzubehör.

Gesucht werden auch Bücher mit Nähanleitungen, Ärmelbügelbrett

Außerdem werden für die Säuglinge Wegwerfwindeln, Feuchttücher, Nuckel, Fußbänke oder kleine Hocker benötigt.

Die Kinder freuen sich immer über Süßigkeiten. (keine Gelatine)

Für das Spielzimmer suchen wir:

Memory, größere Autos, Spielzeug für Jungs, vielleicht einen Kinderteppich mit Straßen,

Farbkästen, Filzstifte , Buntstifte und Spitzer oder Spitzmaschine,

Bastelpapier oder Ausmalhefte (z.B. malen nach Zahlen), Puppen.

Dringend sucht die Teestube Küchenmöbel.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Frau Monheim 03681- 728963 oder Frau Wurschi 03681- 723330

 

sammlung

Für diese Sammlung werden auch noch zwei bis drei Helfer*innen gesucht.

Darüber hinaus wird noch benötigt:
– kleine Kartons zum Sortieren
– Acrylfarben für das Kinderzimmer

Vielen Dank!

Diskussion / Vortrag: Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen

Donnerstag, 11.02.2016 | 19:00 Uhr
Kulturbaustelle, Suhl
 
Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben vergleichsweise wenige von ihnen eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten dauerhaft Zuflucht zu finden.
Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal – mit Genehmigung der Bundesregierung und der nachgeordneten Kontrollbehörden – rüsten deutsche Waffenschmieden seit Jahren Scheindemokraten und Diktatoren hoch und stabilisieren deren Macht. Mit deutschen Kriegswaffen oder in Lizenz gefertigten Waffen wurden und werden im Nahen und Mittleren Osten sowie im Norden Afrikas schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.
Jürgen Grässlin ist Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen Aktionär*innen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Er ist Autor der Bücher „Schwarzbuch Waffenhandel!“ und „Netzwerk des Todes“.
Veranstaltungsreihe Suhler Gesprächsforum „Alternativ“
 
Gemeinsam mit der Initiative zur Schaffung eines Rüstungskonversionsfonds in Thüringen
 
rls_suhl

Männertreff

Für den wöchentlichen Männertreff, immer freitags von 19:00 Uhr – 21:00 Uhr, werden noch Menschen gesucht, die bei der Begegnung mit den Geflüchteten teilnehmen. Es werden u.a. Karten- und Brettspiele gespielt.

Weitere Infos unter Teestube.

Danke!

danke
Wir möchten uns bei allen Helfer*innen für die geleistete Arbeit und das Engagement bedanken & wünschen allen ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2016!

Danke!

Sachspenden gesucht

Folgende Sachspenden werden derzeit gesucht:

  • CD-Player mit Boxen oder tragbarer CD-Player mit integrierten Boxen
  • Deckenbeleuchtung oder Tischbeleuchtung

Bitte melden Sie sich per E-Mail an spenden@suhlhilft.de bei uns,
Vielen Dank!